Was ist GLESEP®?

 

GLESEP® Das Glasperlenspiel des Lebens ist ein Spiel mit   sämtlichen Inhalten und Werten unseres Lebens, in dem die Idee und der Traum, die lebendige Schönheit des Geistigen und der Kunst mit der magischen Formulierkraft der exakten Disziplinen zu vereinigen, verwirklicht worden ist, eine symbolhafte Form des Suchens nach dem vollkommenen Leben

Text in Anlehnung an Hermann Hesse

 

Die Grundannahmen der GLESEP® LebensIntelligenz sind in vielen Punkten ebenso simpel wie einleuchtend, in manchen Punkten für unser bisheriges Denken jedoch revolutionär. Das wirkstatt.ch Team hat die GLESEP® LebensIntelligenz im Wesentlichen durch eine Vielzahl von wirkshops und Coachings entwickelt. Der so genannte „Fünf-Tage-wirkshop“ ist inzwischen zum Klassiker avanciert. Herzstück der GLESEP® LebensIntelligenz sind die so genannten 14 Entwicklungspunkte. Je intensiver und länger man sich mit diesen 14 Entwicklungspunkten befasst, desto mehr wird man ihren umfassenden Gestaltungsgehalt erkennen.

Die Grundannahmen

Die GLESEP® LebensIntelligenz und ihre 14 Entwicklungspunkte sind in die folgenden Grundannahmen eingebettet, ohne deren Erfüllung ihre Umsetzung in das Leben nur schwer möglich ist:

  • Jede Aktivität kann als Prozess gesehen werden und immer weiter verbessert werden.

  • Problemlösungen allein genügen nicht, fundamentale Änderungen sind erforderlich.

  • Methoden allein genügen nicht für eine stärkende Entwicklung, sie müssen in ein Lebensmodell eingebettet sein.

  • Wir müssen handeln; es reicht nicht aus, dass wir die Verantwortung übernehmen.

Die 14 GLESEP® Entwicklungspunkte

Punkt 1: Lebensvision
Schaffe dir ProAktiv eine Lebensvision in Richtung ständiger Verbesserung der Lebensqualität.

Man kann darüber diskutieren, welcher der 14 Entwicklungspunkte der wichtigste ist. Alle haben ihre Bedeutung, doch ist dieser erste Punkt der Eckpfeiler der GLESEP® LebensIntelligenz. Wir können unsere Lebensqualität nur verbessern, wenn wir ProAktiv eine sinnvolle Lebensvision festlegen, die sich daraus ergebenden Lebensstrategien definieren und sie entsprechend koordiniert umsetzen.

 

Punkt 2: Der neue Denkansatz
Um ein gewisses Mass an Stabilität in unserem Leben sicherzustellen, ist ein neuer Denkansatz nötig. Wir sind in einer neuen Lebensära.

Mit allgemein akzeptierten Fehlentscheidungen, Ressourcen Verschleuderung und fehlerhaften Zielen können wir nicht länger erfolgreich sein. Der Denkansatz der stetigen Prozessverbesserung erhöht unsere Effektivität, reduziert Fehlentscheide, senkt den Ressourcenverbrauch und damit die Verschwendung an Ressourcen und Lebenszeit. Gute Entscheide erhöhen die Lebenszufriedenheit.

 

Punkt 3: Nicht unbedingt den Weg des geringsten Widerstands berücksichtigen
Beende die Praxis, nur den Weg mit dem geringsten Widerstand zu berücksichtigen.

Der Weg mit dem geringsten Widerstand erweist sich nur zu oft als besonders steinig, wenn in der Umsetzung der Ziele Schwierigkeiten auftreten oder Umwege gegangen werden müssen. Daher stütze dich auf aussagekräftige Messgrössen über die Zielqualität. Arbeite in einem Beziehungsnetz mit Partnern und errichte eine langfristige Verbindung mit ihnen, die auf Loyalität, Achtsamkeit und Vertrauen basiert.

 

Punkt 4: Nicht unbedingt das Angebot mit dem niedrigsten Preise berücksichtigen
Beende die Praxis, nur das Angebot mit dem niedrigsten Preis zu berücksichtigen.

Der „billige“ Einkauf erweist sich nur allzu oft als besonders teuer, wenn wir zusätzlich die Arbeits- und Umweltbedingungen mit berücksichtigen. Daher kaufe bei einem Anbieter, der sozial- und umweltverträgliche Produkte anbietet.

 

Punkt 5: Verbessere ständig die Systeme
Suche ständig nach Potentialen und Stärken, um alle Systeme in deinem Leben nachhaltig zu verbessern.

Diese Kernaussage betrifft vor allem die Verbesserung der Lebensqualität. GLESEP® als Systemisches Entwicklungs- und Prozessmodell zeigt dazu Mittel und Wege. 

 

Punkt 6: Schaffe moderne Entwicklungs- und Lernmethoden
Schaffe moderne Entwicklungs- und Lernmethoden und sorge für die Integration ins Leben.

Wir brauchen nicht nur moderne Entwicklungs- und Lernmethoden, damit wir unser Leben qualitativ gestalten können. Sondern auch das Verständnis für die Zusammenhänge zwischen unserer Lebensvision, unseren Zielen, den Ressourcen und Engpässen.

 

Punkt 7: Sorge für richtiges Führungsverhalten
Schaffe moderne Führungsmethoden, die sich darauf konzentrieren, dir und den Menschen zu helfen, die Arbeit besser zu verrichten.

Überwachung und Anleitung ist ein kritisches Glied im Umgang mit anderen Menschen. Moderne Vorgesetztentätigkeit ist ein Schlüsselinstrumentarium z.B. in der Familie, in der Politik, in der Gemeinde, im Unternehmen usw.

 

Punkt 8: Beseitige die Atmosphäre der Angst
Fördere das gegenseitige Vertrauen und die Kommunikation in deinen Beziehungen, um so die Angst aus deinem Leben und deinem Umfeld zu beseitigen.

Angst entsteht immer dann, wenn das Gefühl der Ohnmacht und der Sinnlosigkeit überwiegt. Es gibt in allen Lebensebenen zahllose Beispiele, wie wir aus Angst falsch gehandelt haben. 

 

Punkt 9: Beseitige Engpässe und Barrieren
Beseitige Engpässe und Barrieren und überschreite Grenzen.

Wir müssen uns als ein Glied eines Teams verstehen und lernen Engpässe, Barrieren und Grenzen gemeinsam zu überwinden, um vorausschauende innovative Lösungen zu entwickeln.

 

Punkt 10: Vermeide Anschuldigungen
Beseitige Slogans, Aufrufe und Anschuldigungen.

Derartiges ist wenig geeignet, um das Vertrauen und unsere Lebensqualität zu fördern. Es erzeugt nur Hass und Vergeltung.

 

Punkt 11: Setze keine festgeschriebenen Standards
Beseitige quantitative Leistungsvorgaben, die das zu erreichende Ziel willkürlich festschreiben.

Dies ist eine revolutionäre Forderung: nicht die Quantität sondern die Qualität einer Leistung ist massgebend. Jede quantitative Vorgabe ist eine Mauer gegen die Qualität und somit auch gegen die Effektivität. Quantitative Leistungsvorgaben verursachen im Allgemeinen nur ungenutzte Qualitäts- und Leistungsreserven. So werden uneffektive Aktivitäten kreiert, um vorgegebene Ziele zu erreichen. Die Folge ist Überlastung, Stress und Ressourcenverschleuderung.

 

Punkt 12: Gestatte es dir, auf gute Arbeit stolz zu sein
Beseitige alles, was das Recht in Frage stellt, auf deine Arbeit stolz zu sein.

Qualitätsarbeit ist Sache jedes einzelnen. Nichts kann sich schlimmer auswirken, als die berüchtigte „innere Kündigung“. Arbeiten werden lustlos verrichtet, weil es nichts auszumachen scheint, ob man mechanisch oder mit Leib und Seele bei der Sache ist.

 

Punkt 13: Fördere deine Ausbildung
Schaffe dir ein persönliches Ausbildungsprogramm und Lernatmosphäre zur ständigen Entwicklung deiner Skills.

Wenn auch heute die Notwendigkeit ständiger Fortbildung weitgehend anerkannt ist, so wird doch der dafür erforderliche Aufwand an Zeit und Geld vielfach unterschätzt. Das erweist sich in der Praxis als grosses Hemmnis bei der eigenen Lebens- und Leistungsentwicklung. 

 

Punkt 14: Verpflichtungen
Mache die ständige Verbesserung der Lebensqualität zu deiner persönlichen Aufgabe.

Dieser Punkt steht am Ende noch einmal gewissermassen als Zusammenfassung aller vorhergehenden Entwicklungspunkte. Ich persönlich muss Lebensqualitätsverbesserung wollen und mich mit den Aufgaben und Konsequenzen identifizieren. Geschieht das nicht, wird sich auch nichts verbessern.

 

 
© wirkstatt.ch